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BBL: Alba Berlin ist Deutscher Basketball-Meister 2022 - Bayern chancenlos

Titel-Hattrick perfekt! Alba feiert Meisterschaft bei den Bayern

Berliner Meisterjubel in München: Alba Berlin hat den Titel-Hattrick mit einer überlegenen Vorstellung perfekt gemacht und sich zum elften Mal die deutsche Basketball-Krone aufgesetzt.

Die abgezockte Mannschaft von Trainer Israel Gonzalez siegte am Sonntag im vierten Play-off-Finalspiel hochverdient mit 96:81 (52:36) bei Dauerrivale FC Bayern und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:1 für sich.

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Jaleen Smith (23 Punkte) und Nationalspieler Johannes Thiemann (15) führten die Hauptstädter vor nur 5469 Zuschauern im schwül-heißen Münchner Audi Dome zur dritten Meisterschaft in Folge - und zum dritten Mal feierten die Albatrosse in München. Die Gäste profitierten vor den Augen von Bayern-Präsident Herbert Hainer vor allem von ihrer starken ersten Halbzeit. Der Pokalsieger aus Berlin machte mit dem Meistertitel dazu das sechste Double der Vereinsgeschichte perfekt. Die Bayern hatten in Augustine Rubit (15) ihren besten Werfer.

Berlin erwischt Sahne-Start

"Wir müssen von der Niederlage lernen und im Spiel in München unsere Identität wiederfinden", hatte Gonzalez nach der heftigen 60:90-Heimklatsche am Freitag gefordert - und sein Team zeigte sich von Beginn an bestens erholt von der überraschenden Pleite. Angeführt vom starken Smith gingen die Gäste nach drei Minuten bereits mit 11:0 in Führung. Bayern-Coach Andrea Trinchieri nahm früh die erste Auszeit - und sein ersatzgeschwächtes Team kam besser ins Spiel, lief aber einem konstanten Rückstand hinterher.

Die Berliner blieben stets die wachere und effizientere Mannschaft, die ausgelaugten Münchner (84. Saisonspiel) haderten mit ihrer schwachen Dreierquote. Bis zur Mitte des zweiten Viertels wuchs der Vorsprung kontinuierlich an. Zur Halbzeit war beim 52:36 bereits eine kleine Vorentscheidung gefallen.

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Bayern mit Verletzungspech

Hainer sprach in der Pause die fehlenden Stützen der Bayern an, die Gastgeber mussten unter anderem auf Leistungsträger wie Vladimir Lucic oder Corey Walden verzichten. Die Münchner, die in den Play-offs die vierte Heimpleite am Stück kassierten, versuchten nach der Halbzeit noch einmal alles, kamen aber nicht in Schlagdistanz zu den abgebrühten Berlinern. Mitte des dritten Viertels war der Vorsprung auf 24 Zähler angewachsen (64:40).

Bayern verkürzte nach einem Lauf im Schlussviertel den Rückstand zwar noch einmal (53:76), ernsthaft ins Wanken gerieten die Berliner aber nie. Die letzten Minuten wurden zum Schaulaufen für Alba, die mitgereisten Fans aus der Hauptstadt begannen bereits frühzeitig mit den Meister-Feierlichkeiten.

SID

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