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European Championships: Speerwerfer Thomas Röhler scheitert in der Qualifikation

Titelverteidiger Röhler scheitert als Letzter in der Speerwurf-Qualifikation

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Olympiasieger Thomas Röhler ist bei der Leichtathletik-EM in der Qualifikation beim Speerwerfen gescheitert. Trotz seiner Enttäuschung blickt der 30-Jährige schon wieder positiv in die Zukunft.

Rio-Olympiasieger und Titelverteidiger Thomas Röhler (Jena) ist bei der Heim-EM in München nach einer schwachen Vorstellung bereits in der Qualifikation des Speerwurfs gescheitert, Julian Weber greift dagegen im Finale (Sonntag, 19.50 Uhr/ZDF) nach seiner ersten großen Medaille.

Der Mainzer schaffte im Regen zwar nicht die eigentlich geforderten 83,50 m, kam mit 80,99 m aber souverän weiter. Auch Andreas Hofmann (77,29/Mannheim) steht im Finale.

Röhler kam hingegen nicht über 71,31 m hinaus und landete in der ersten Qualifikations-Gruppe damit auf dem letzten Platz. Röhler, der zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, übertraf zuletzt 2019 die 80-Meter-Marke.

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Röhler will nicht aufgeben

"Ich stecke in der wohl schwierigsten Phase meiner sportlichen Karriere", sagte Röhler, der aber nicht aufgeben will und sich ab sofort auf die Olympischen Spiele in Paris konzentriert: "Wenn ich eines bin, dann Realist. Nur eine Sache war auf dem Weg hierher sicher: Dass ich am Montag ins Training gehe und an meinem Traum 2024 weiterarbeite."

Röhlers Saisonbestleistung steht bei 72,51 m. Für die EM im Olympiastadion besaß er als Europameister von 2018 eine Wildcard. Der deutsche Rekordhalter Johannes Vetter (Offenburg) hatte seinen Start bei der EM verletzungsbedingt absagen müssen.

Unter schwierigen Bedingungen war nur der Olympia-Zweite und WM-Dritte Jakub Vadlejch mit 81,81 m besser in der Qualifikation als Weber. "Mit dem Regen war das nicht so schön, das wird Sonntag hoffentlich anders", sagte Weber, der dann im Finale "richtig Vollgas" geben will.

SID

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