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Hugo Larsson von Eintracht Frankfurt über Ziele, Entwicklung & Heimat

Sky exklusiv || Frankfurts Larsson: "Ein großer Traum, den ich noch habe"

Hugo Larssons wechselte im Sommer 2023 zu Eintracht Frankfurt und ist der teuerste Transfer der schwedischen Liga.
Image: Hugo Larsson wechselte im Sommer 2023 zu Eintracht Frankfurt und ist der teuerste Transfer der schwedischen Liga.  © Imago

Eintracht Frankfurts Hugo Larsson hat im exklusiven Sky Interview über seine Heimat Schweden, seine Karriereziele und seine Entwicklung in Frankfurt gesprochen.

Hugo Larsson exklusiv bei Sky über…

… die Verbundenheit zu seiner Heimat Schweden: "Es spielt eine sehr große Rolle. Ich bin ein Familienmensch. Ich will immer in Kontakt mit meinen Freunden und meiner Familie bleiben. Es hilft mir sehr, dass der Flughafen so nah und Schweden mit dem Flieger nur eine Stunde weg ist. So kann ich heimfliegen, wenn ich mal einen Tag frei habe und meine Leute können mich hier sehr einfach besuchen. Das hat mir sehr geholfen. Ich liebe meine Familie und Freunde so sehr."

… die Bedeutung von Routinen: "Was ich jungen Fußballern sage, ist natürlich auf den Trainingsplatz zu gehen, vor allem aber die Basics richtig zu machen. Richtig schlafen, essen und Wasser trinken, zum Beispiel. Das hebt dich auf lange Sicht heraus. Da habe ich schon darauf geachtet, als ich jünger war. Meine Routinen sind sehr normal: Immer rechtzeitig ins Bett zu gehen, um neun bis zehn Stunden zu schlafen. Mein Frühstück und mein Late-Night-Snack sind auch immer dasselbe. Ich versuche auch immer zur selben Zeit zu essen. Ich habe irgendwo gelesen, dass man so sein Gewicht steigern kann. Funktioniert nicht so gut, aber ich gebe mein Bestes (haha)."

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… den von ihm ins Leben gerufenen Hugo-Larsson-Preis: "Es hat damit angefangen, dass mich meine Eltern letztes Jahr gefragt haben, was ich zu Weihnachten will. Ich konnte ihnen nichts nennen. Deshalb haben wir gemeinsam überlegt und sind auf die Idee gekommen, einen Preis in meinem Namen zu vergeben. Wir haben dann einen Fonds gegründet, in den Menschen spenden können und haben entschieden ca. 200 Euro an einen Jungen und ein Mädchen in meinem früheren Verein auszugeben. Es geht dabei zwar um etwas Geld, vor allem aber um Fairplay. In diesem Alter, um die acht bis zwölf Jahre, geht es nicht darum, der Beste auf dem Platz zu sein. Es geht darum, Spaß zu haben, alle anderen gut zu behandeln, aber sich auch selbst zu pushen. Das wollte ich fördern. Bisher hat sich jeder gefreut. Ich freue mich darauf, ihn bald zu vergeben."

… sein Saisonfazit: "Wir sind mit vielen neuen Spielern in die Saison und hatten einen neuen Coach. Niemand wusste, was zu erwarten war. Das Potential war aber immer da. Rückblickend haben wir nicht so gut gespielt, wie wir wollten, aber wir wurden Sechster. Das ist eine der besten Platzierungen, die der Verein je erreicht hat. Es war schwer, aber wir haben unser Ziel erreicht, international zu spielen. Darauf können wir aufbauen. Zusammen mit dem Trainer werden wir immer besser. Der Teamspirit war einer der Gründe, warum wir es geschafft haben. Wir kennen uns jetzt besser, das wird uns für nächstes Jahr auf jeden Fall helfen."

… Ziele in seiner Karriere: "Ich habe meinen Durchbruch in der Nationalmannschaft noch nicht geschafft. Jetzt haben wir einen neuen Trainer. Das ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um mich zu zeigen und meinem Land zu mehr Erfolg zu verhelfen. Ich würde gerne einer der besten Spieler in der Geschichte Schwedens werden. Das wäre schön und ist auch möglich. Ich möchte auch nochmal für Malmö FF spielen. Ich möchte meine Karriere dort beenden. Das ist so etwas wie eine Tradition in Malmö, dass die großen Spieler nochmal zurückkommen, nachdem sie jahrelang in Europa gespielt haben. Das ist ein großer Traum, den ich habe."

… seine Entwicklung in Frankfurt: "Als ich hergekommen bin, habe ich einen Realitycheck bekommen. Ich war der teuerste Spieler, der je aus der schwedischen Liga verkauft wurde (neun Millionen Euro, Anm. d. Red.). Hier haben Menschen dann gefragt, wo ich davor gespielt habe, weil sie mich nicht gekannt haben. Das war sehr schön, weil es ein Neustart war. Das habe ich gebraucht. Ob ich nächstes Jahr noch hier spiele? Natürlich. Ich habe noch vier Jahre Vertrag und ich genieße jede Sekunde. Ich liebe es, hier zu sein."

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